Unsere Ziele- Fit für die Zukunft
Seit Jahrzehnten macht sich die CDU Ilvesheim stark für die Belange der Bürgerinnen und Bürger - und damit direkt für eine stete Steigerung der Lebensqualität in unserer Gemeinde. Hier unsere Ziele damit Ilvesheim auch in Zukunft eine liebens und lebenswerte Gemeinde bleibt:
Ortsentwicklung und Umwelt
Ilvesheim ist eine attraktive Wohngemeinde im Zentrum der Metropolregion Rhein-Neckar
in unmittelbarer Nähe zu den Städten Mannheim, Heidelberg und Viernheim. Aufgrund
seiner Insellage zwischen Neckar und Kanal und den zahlreichen Spazier- und
Radwegen entlang des Wassers, dem Naturschutzgebiet in der Neckarschleife mit
den neu angelegten Neckarschluten und den vielfältig vorhandenen Grünflächen in
und um den Ortskern bietet Ilvesheim eine hohe Lebensqualität. Damit dies auch
in Zukunft so sein wird hat der Natur-
und Umweltschutz bei der CDU
einen hohen Stellenwert. Wir werden uns deshalb auch weiterhin für ausreichende
Mittel zur Pflege und zum Erhalt der Grünflächen einsetzen, damit
diese Erholungsflächen für kommende Generationen sein werden.
Der Neckar ist eng mit der Geschichte Ilvesheims verbunden und hat die
Entwicklung der Gemeinde maßgeblich geprägt. Die CDU wünscht sich, dass
der Neckar für die Bürger
Ilvesheims, insbesondere für Kinder, wieder erfahr- und wahrnehmbar wird. Dabei ist der Schutz von Pflanzen und
Tieren in der Uferregion zu beachten. In diesem Sinne befürwortet die CDU
eine Beteiligung der Gemeinde Ilvesheim am Aktionstag „Lebendiger Neckar“. Einen
Weg in das Neckarvorland als Lehrpfad mit Zugang zum Neckar mit einem
Spielplatz befürworten wir. Die Naherholungswege
an Neckar und Neckarkanal sollen auch nach der Spundung erhalten und ausgebaut werden. Die CDU
setzt sich für den weiteren Ausbau der Fahrradwege und die Erarbeitung eines Radwegekonzeptes ein. Dies beinhaltet auch, ausreichend
Fahrradabstellanlagen vor öffentlichen Einrichtungen wie z.B. dem Gemeindehaus „Hirsch“ bereit zu
stellen.
Die CDU hat
sich für eine erneute Einführung eines Ordnungsdienstes
stark gemacht, denn die Kontrolle
von Spielplätzen, Grünanlagen und Spazierwegen auch in den Abendstunden und
am Wochenende ist, wie sich in der Vergangenheit gezeigt hat, unerlässlich.
Auch Hundehalter müssen leider immer wieder darauf aufmerksam gemacht werden, dass
Hundekot selbst zu entsorgen ist. Gleicherweise wünschen wir uns eine Kontrolle von Parkplätzen, Straßen und
Feldwegen mit Augenmaß.
Die CDU wird sich auch
weiterhin dafür einsetzen, Investoren für frei werdende oder leer stehende
Areale und Räumlichkeiten offensiv zu umwerben. Ziel muss die Ansiedlung von
Geschäften und Dienstleistungsunternehmen sein, um die Infrastruktur und die Einkaufsmöglichkeiten
im Ort zu verbessern.
Die Schlossstraße und angrenzende Straßen sollen als Ortskern attraktiver
gestaltet werden. Die Verlegung des Wochenmarktes auf den Chécy-Platz war dahingehend ein Schritt in die
richtige Richtung. Durch das große Neubaugebiet Mahrgrund II kann sich die
Feudenheimer Straße in Ilvesheim Nord zu einem weiteren Anziehungspunkt entwickeln.
Durch die Ausweisung des „Sanierungsgebietes Nord“ sind hierfür wesentliche
Grundlagen gegeben worden. Die CDU wird auch weiterhin darauf
achten, dass alle Möglichkeiten einer Gemeinde ausgeschöpft werden, um die wohnortnahe Versorgung der Bürger zu verbessern,
wie z.B. durch ein Geschäftshaus für den Einzelhandel auf den jetzt
gemeindeeigenen Grundstücken in der Feudenheimer Straße.
Die Förderung der ortsansässigen Handwerks-, Gewerbe- und
Dienstleistungsbetriebe und die damit verbundene Unterstützung des
örtlichen Einzelhandels ist für die CDU von
großer Bedeutung. Gewerbe und Handel sind äußerst wichtig für eine pulsierende
Gemeinde. Sie tragen zu einer verbesserten örtlichen Struktur bei und erhöhen
damit die Lebensqualität.
Die Ausweisung
neuer Baugebiete auf Ilvesheimer Gemarkung lehnt die CDU ab. Leerstehende
Immobilien und Baulücken im Ortskern sollen geschlossen werden. Die Wohngebiete
um die Feudenheimer Straße werden im Zuge der Umsetzung des Sanierungsgebiets
Nord aufgewertet, so dass hier neuer Wohnraum entstehen kann. Wir fordern, dass
diese Optionen vollständig ausgeschöpft werden, bevor weitere Grünflächen zu
Bauland umgeschrieben werden.
Die CDU wird unsere
Gemeindeeinrichtungen sanieren und dadurch eine verbesserte Energieeffizienz erreichen.
Das dient nicht nur dem aktiven Klimaschutz, es wird auch die Betriebskosten
senken.
Erneuerbare Energien
werden wir auf Ihren Einsatz in öffentlichen Einrichtungen überprüfen.
Die Zusammenarbeit mit der
KliBA, der Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur
Heidelberg-Nachbargemeinden werden wir fördern. Damit ist eine gute Beratung
und Unterstützung zur Wärme- und Energieeinsparung für alle Ilvesheimer
gewährleistet.
Wir werden die Biotopvernetzung in Ilvesheim weiterführen.
Verkehr
Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt einer verbesserten Linienführung des innerörtlichen Busverkehrs. Die
durch den Neubau der Neckarkanalbrücke notwendig gewordene Umleitung über die
Feldwegbrücke bietet die Chance, Seniorenstift,
Hallenbad und Neckarhalle sowie Mahrgrund
anzubinden und eine neue Streckenführung zu prüfen.
Sichere Kindergarten- und
Schulwege liegen uns besonders am Herzen. Vor allem während des
Brückenumbaus ist auf die jungen Verkehrsteilnehmer und die Anwohner Rücksicht
zu nehmen und durch regelmäßiges Überprüfen
Rücksichtnahme zu gewährleisten.
Mit der Aktion „Mehr Sicherheit für Kinder“, bei der am Einschulungstag jedem ABC-Schützen
eine Warnweste überreicht wird, leistet die CDU in Ilvesheim einen wichtigen Beitrag zur
Sicherheit der Schulanfänger. Ebenfalls möchten wir die Einführung von Schülerlotsen und /oder eines „laufenden Schulbusses“ (im Sinne eines
gemeinsamen „zur Schule Gehens“) anregen.
Die CDU hält es für unbedingt notwendig, die Ortseingänge an der Feudenheimer, Ladenburger und Wallstadter Straße sicherer zu gestalten.
Ilvesheim braucht im Besonderen die neue Neckarbrücke (L 597), um dem stetig wachsenden Durchgangsverkehr in der Ladenburger- und der Schlossstraße mit all seinem Lärm und seinen Abgasen begegnen zu können. Nach dem Bau der Brücke ist es möglich durch die Herabstufung der Landesstraße auf Kreisstraße Schwerlastverkehr und Geschwindigkeit im Ort zu reduzieren. Die CDU wird nicht nachlassen in ihrem Bemühen in diesem Anliegen Druck in Richtung Landesregierung auszuüben. Auch in Zukunft will die CDU ein gemeinsames Vorgehen aller Beteiligten gegen eine evtl. ICE-Trasse.
Kinder, Jugend und Familie
Das Thema Kinderbetreuung hat
zuletzt auch durch das Neubaugebiet Mahrgrund II eine besondere Bedeutung für
unsere Gemeinde bekommen. Das vorhandene Netz von Betreuungseinrichtungen muss
weiter ausgebaut und eng an den Bedürfnissen von Eltern und Kindern
ausgerichtet werden.
Zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie fordert die CDU,
dass Ilvesheim der schon bestehenden Kooperationsvereinbarung einiger Städte
und Gemeinden der Metropolregion beitritt, die Eltern eine freie Krippen- und
Kindergartenplatzwahl ermöglicht. Eltern können so einen wohnortsungebunden arbeitsnahen Betreuungsplatz in Anspruch zu
nehmen.
Ilvesheim hat im Bereich der Betreuung für Kinder unter 3 Jahren mit der
Eröffnung der Kinderkiste e.V. eine Vorreiterrolle unter den umliegenden
Gemeinden eingenommen. Die CDU wird auch weiterhin verstärkt
darauf achten, dass die Öffnungszeiten für viele Ilvesheimer Familien attraktiv
sind.
Die CDU setzt sich für den Ausbau der Tagespflege, die Einrichtung
von Tagespflegebörsen, Betreuungsgutscheinen für Tagespflege und die Förderung
der Tagesmütter ein, da diese in kleineren Betreuungsgruppen flexibler auf die
unterschiedlichen Arbeitszeitmodelle der Eltern eingehen können. Die
Tagesmutter ist eine gerade für Kleinstkinder wichtige feste Bezugsperson. Eine
Auswahl aus möglichst vielen Tagesmüttern bedeutet auch eine Auswahl aus
unterschiedlichen pädagogischen Schwerpunkten.
Die CDU fordert ein ausreichendes Angebot an Ganztagesplätzen für Kindergartenkinder sowie altersgemischte
Kindergartengruppen für Kinder ab dem 2. Lebensjahr. Mit dem Bau der Kinderburg
im Mahrgrund werden Ganztagesplätze ab Herbst 2009 und mittelfristig auch
altersgemischte Gruppen zur Verfügung stehen. Der von uns geforderte
Begegnungsraum bietet die Möglichkeit eines familienorientierten und
sozialraumorientierten Konzepts.
Die frühkindliche Bildung muss
verstärkt gefördert werden: das Projekt „Bildungshaus 3-10“ hat dahingehend
Vorbildcharakter und wird auch weiterhin von der CDU unterstützt werden.
Kernzeit und Nachmittagsbetreuung
der Grundschüler müssen durch Angebote von Ehrenamtlichen und Vereinen
unterstützt und bereichert werden: Dies beinhaltet auch das Angebot einer
qualifizierten Hausaufgabenbetreuung.
In diesem Sinne schätzt und fördert die CDU das Engagement von Elterninitiativen, die das vorhandene Angebot bereichern.
Wir machen uns stark für verlängerte Öffnungszeiten der Ferienbetreuung und eine verbesserte
Abstimmung der Betreuungseinrichtungen in den Ferienzeiten.
Für unsere Hauptschüler haben wir uns in den zurückliegenden Monaten und
Jahren eingesetzt, um pädagogisch sinnvolle Konzepte und für Eltern und Schüler
tragbare Lösungen während des Übergangs und nach der Schließung unserer
Hauptschule herauszuarbeiten.
Für das in naher Zukunft frei werdende Hauptschulgebäude wollen wir effiziente Nachnutzungskonzepte entwickeln und eine dementsprechende Sanierung planen.
Senioren
Durch den demografischen Wandel wird es in Zukunft mehr ältere Menschen
und Senioren bei weitgehend guter Gesundheit geben. Die CDU setzt sich daher für
ein vielfältiges Angebot für Senioren
ein, das ihren Interessen gerecht wird (Computerkurse, Seniorencafe etc). Wir
fordern die Einrichtung eines Seniorentreffs. Der Mangel an Räumlichkeiten in
Ilvesheim Nord wird durch den von uns geforderten Begegnungsraum im Kinderhaus
behoben. Hier könnte auch das Angebot eines gemeinsamen Mittagsessens für
ältere Menschen geschaffen werden.
Die CDU möchte die Senioren stärker in das Gemeindeleben einbinden.
Ein Seniorenbüro als Informations-,
Beratungs- und Vermittlungsstelle für ehrenamtliches und freiwilliges
Engagement an zentraler Stelle im Rathaus soll als Anlaufstelle für unsere
älteren Mitbürger dienen. Dies bietet Senioren die Möglichkeit ihre Erfahrungen
und ihr Potential in der Gemeinde einzubringen. Dort wäre auch ein geeigneter
Platz für eine Seniorenbörse in Form
eines Schwarzen Brettes, durch die Informations- und Kommunikationsstrukturen unter
den älteren Mitbürgern aufgebaut werden.
Die CDU wünscht sich einen intensiven Dialog zwischen den Generationen.
Wir werden gemeinsame Veranstaltungen unterschiedlicher Altersstufen fördern,
die beispielsweise unter Beteiligung der Bewohner im Vetter- Park oder der Aula
stattfinden können (z.B. Flötenvorspiel).
Individuelle Hilfe nach Maß
(Essen auf Rädern, ambulante Pflege, Kurzzeitbetreuung, Wohnraum im Erdgeschoß,
Shuttle-Bus zum Friedhof und zum Einkaufen) ermöglicht ein selbstbestimmtes und
selbstständiges Leben bis weit ins hohe Alter. Die Gemeinde sollte bei der
Altenhilfeplanung beratend und unterstützend zur Seite stehen. Ergänzend müssen
die konfessionelle Krankenpflege und
die freien Wohlfahrtsverbände gefördert
werden.
Der vom Bürgermeister ins Leben gerufene „Runde Tisch Senioren“ ist unseres Erachtens ein wichtiges Gremium, indem sich Verwaltung, Vereine, Organisationen und Kirchen mit dem Phänomen „Biographischer Wandel“ und „Zunehmendes Alter der Bevölkerung“ in Ilvesheim auseinandersetzen. Wir begrüßen die daraus entstandenen Vorhaben einer gemeinsamen Seniorenbroschüre sowie die engere Vernetzung und Kooperation der Institutionen auf diesem Gebiet.
Freizeit und Kultur
Die CDU legt Wert darauf, dass Ilvesheim auch in Zukunft attraktive Sport- und Freizeitanlagen wie Hallenbad, Freibad,
Mehrzweckhalle, Neckarhalle oder Bürgerhaus „Hirsch“ bieten kann.
Wir setzen uns für den Erhalt des Freibads am jetzigen Standort ein.
Die CDU schätzt die Arbeit
der Vereine und Organisationen, insbesondere die Jugendarbeit, sehr hoch.
Diese leisten einen wichtigen Beitrag zur Bereicherung des kulturellen und
gesellschaftlichen Gemeindelebens. Die CDU wird sich, wie in den
vergangenen Jahren auch, weiterhin an dem von den Vereinen gestalteten Kinderferienprogramm aktiv beteiligen.
Die Vernetzung der Jugendarbeit aller Vereine und Organisationen am „Runden Tisch Kinder & Jugend“
erachten wir für wichtig. Wir freuen uns über die positive Resonanz beim ersten
Jugendaktionstag im Oktober 2008 mit Beteiligung des Gemeindeverbandes CDU/Junge
Union Rhein-Neckar.
Die CDU wünscht sich ein vielfältiges und lebendiges
Freizeitangebot für Bürger jeden Alters. Dafür soll unserer Gemeinde auch
weiterhin Musikschule und
Volkshochschule zur Verfügung stehen.
Das Schloss und die Blindenschule
sollen besser in das Ortsgeschehen integriert werden.
Wir möchten, dass die Gemeindebücherei
mit ihrem ansprechenden Angebot auch weiterhin mit den erforderlichen Mitteln
ausgestattet wird. Da diese einen wesentlichen Beitrag zur Bildung unserer
Kinder und Jugendlichen leistet, tritt die CDU für eine gebührenfreie Nutzung bis zu einem Alter von 16 Jahren ein.
Die CDU fordert die Instandhaltung und Modernisierung der Kinderspielplätze. Zudem fordern wir Flächen für Jugendliche, wie
beispielsweise den Ersatz der Skaterbahn. Bei der Gestaltung der
Freizeitanlagen und Spielplätze möchten wir alle interessierten Bürger mit
eingebunden wissen.
Das Jugendzentrum möchten wir zu einem Treffpunkt für alle Jugendliche unserer Gemeinde fortentwickeln. Daher fordert die CDU die Ausdehnung der Öffnungszeiten auf Ferien und Wochenende. Wir begrüßen die Erweiterung des Angebots durch Ehrenamtliche und setzen uns für die notwendige Unterstützung durch die Gemeinde ein. Wünschenswert wären unseres Erachtens auch Veranstaltungen von Jugendgruppen Ilvesheimer Vereine und kirchlicher Gruppen. in Kooperation mit dem JUZ.
Verwaltung
Bürgernähe und Bürgerfreundlichkeit sollen Merkmale einer Gemeinde sein. Eine moderne Verwaltung muss sich daher als kundenfreundliches Dienstleistungsunternehmen für die unsere Bürgerinnen und Bürger verstehen. Die CDU forciert daher den Ausbau des Rathauses zu einem attraktiven Bürgerzentrum mit verlängerten Öffnungszeiten und einer zentralen Anlaufstelle im Rathaus (Bürgerservicecenter). Wir fordern die geplante Umstrukturierung innerhalb der Verwaltung mit dem Ziel einer effizienten Aufgabenverteilung möglichst zeitnah zu realisieren. In unseren regelmäßig stattfindenden „Bürgerinfos“ informieren wir über aktuelle Entwicklungen und Entscheidungen von Verwaltung und Gemeinderat und nehmen Anregungen der Bürgerinnen und Bürger auf.
Ehrenamtliches Engagement und Bürgerbeteiligung
Die finanzielle und ideelle Unterstützung der Ehrenamtlichen in und außerhalb der Vereine ist uns wichtig. Deshalb soll jeder Bürger, der sich für das Gemeinwohl einsetzt, ernst genommen und gefördert werden. Bürgerschaftliches Engagement lebt von und in Netzwerken. Die Gemeinde muss Ehrenamtliche mit ihren Möglichkeiten unterstützen und fördern und ihr Engagement bündeln und verknüpfen. Um dieses zu fördern, muss der Ausbau von Netzwerken in der Kommune vorangetrieben werden. Partnerschaften, Bündnisse und Kooperationsstrukturen sind notwendig, um freiwilliges engagiertes Handeln zu unterstützen. Dies gewährleistet einen effizienten Einsatz der finanziellen und personellen Ressourcen. Die Arbeit der Zukunftswerkstätten soll deshalb auch nach 2009 in themenbezogenen Arbeitsgruppen fortgeführt und von der Gemeinde koordiniert werden. So kann der Gemeinderat in Zusammenarbeit mit den Bürgern das erarbeitete Leitbild Ilvesheim 2020 umsetzen. Diese Leitbilddiskussion wurde von uns von Anfang an gefordert und unterstützt.
Finanzen
Wir gehen sorgfältig und
nachhaltig mit Ihren Steuergeldern um.
Die CDU wird den Verwaltungshaushalt sanieren. Das ist auch dringend
nötig:
In 2009 reichen die Einnahmen des Verwaltungshaushaltes nicht aus, die
Ausgaben zu decken. Ohne die Gelder aus den Grundstücksverkäufen aus dem
Neubaugebiet Mahrgrund in Höhe von 15 Mio. Euro müssten wir uns verschulden. Die
nächsten Jahre sind wir durch die Gelder aus dem Mahrgrund handlungsfähig.
Diese Gelder müssen zukunftsorientiert angelegt werden, z.B. für die
energetische Sanierung von Gemeindeeinrichtungen - auch um Betriebskosten zu senken. Damit werden wir
Ilvesheims Infrastruktur erhalten. Nach
2011/12 wird unsere Rücklage aufgebraucht sein. Schon seit 2002 haben wir im
Gemeinderat immer wieder auf diese Situation hingewiesen und eine
Haushaltsstrukturkommission gefordert. Bisher gab es dafür im Gemeinderat
leider keine Mehrheit. Immerhin konnten wir erreichen, dass in 2008 eine
Klausurtagung des Gemeinderats stattfand. Wir fordern auch schon lange ein
Leitbild für Ilvesheim: Die in 2008 einberufenen Zukunftswerkstätten arbeiten
jetzt daran. Wir werden uns weiter mit
aller Kraft dafür einsetzen, die finanzielle Handlungsfähigkeit der Gemeinde zu
erhalten. Das wird unsere große Aufgabe sein. Die Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat
sind knapp. Mit Ihrer Unterstützung kann es uns gelingen.